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Schüler schlafen zu wenig

Tagsüber unkonzentriert und gestresst

 Zuviel Zeit mit elektronischen Medien kann Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zur Folge haben.
Zuviel Zeit mit elektronischen Medien kann Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zur Folge haben. © Simone Lang
Der Ergebnisbericht der Krankenkasse DAK-Gesundheit bringt es an den Tag: Zu wenig Schlaf ist bei größeren Schülern weit verbreitet. In höheren Jahrgangsstufen schlafen die Jugendlichen später ein und entfernen sich immer weiter von der empfohlenen Schlafdauer.

Schlafmangel schlägt auf Gesundheit der Schüler

Der Bericht der DAK-Gesundheit präsentiert die Ergebnisse einer Befragung von fast 9300 Schülern in 6 Bundesländern im Schuljahr 2017/2018. Ein zentrales Resultat ist der ausgeprägte Schlafmangel vieler junger Menschen. Die Hälfte der Schüler fühlt sich tagsüber müde und erschöpft. Heranwachsende mit wenig Schlaf fühlen sich häufiger gestresst, was sich in körperlichen Beschwerden wie Bauch-, Kopf- oder Rückenschmerzen niederschlägt.

Tablet und Smartphone hindern am Schlafen

Die Hälfte der Neunt- und Zehntklässler schläft nach eigenen Angaben erst nach 23 Uhr ein. Mit den im Mittel nur rund 7 Stunden Schlaf liegen sie damit weit unter den Empfehlungen von Experten: Diese raten für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren zu 9 bis 11 Stunden Schlaf sowie für Jugendliche zwischen 14 bis 17 Jahren zu 8 bis 10 Stunden. Der Schlafmangel muss mit den verlängerten Bildschirmzeiten in Zusammenhang gesehen werden. Kinder, die mehr als 4 Stunden täglich vor Bildschirmen verbringen, schlafen im Mittel deutlich weniger (7,3 Stunden) als diejenigen, die weniger als 1 Stunde am Tag Smartphone oder Tablet nutzen (8,9 Stunden). Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, erklärt: „Die Schüler kümmern sich nachts um volle Akkus bei ihren Smartphones, aber sie laden ihre eigenen Batterien nicht mehr ausreichend auf.“ Quelle: Ärztezeitung Weitere Informationen zum Ergebnisbericht zur Kinder- und Jugendgesundheit in Schulen liefert der Präventionsradar der DAK-Gesundheit.

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